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Vierundzwanzig
Präludien
für Klavier,
Op.83 (1959-1960)
Aufführungsdauer:
50'
Verleger: Universal Edition
käuflich erhältlich (zwei Bände: UE 12998/9)
Uraufführung:
Edinburgh Sopciety of Musicians, Okt. 1960 (Hans Gál)
Weitere Aufführungen
(Auswahl):
Louise Wandel,
Mainz, Sep. 1961(Auswahl), Apr. 1963, Okt. 1963 c
Francis Bamberger, Mainz, Okt. 1961 (selection)
Hans Gál, Radio Frankfurt, Sep. 1963; Österreichisches
Radio, Apr. 1964
Hans Gál, London, Mrz. 1965; Edinburgh, Aug. 1965 (Auswahl)
Francis Bamberger, Südwestfunk, Aug. 1965, Dez. 1966
Maria Bergmann, Südwestfunk , Jun. 1966 (Auswahl)
Dorothea Braus, BBC Radio, Apr. 1971, Nov. 1971; London, Apr. 1973
(Auswahl)
Tanimichi Sigita, Tokyo, Mai 1973 (Auswahl)
Ruth Geiger, Edinburgh, Nov. 1973; BBC Radio, Mai 1978, Glasgow, Oct.
1978 (Auswahl)
Bayrisches Radio, Dez. 1978, Mai 1983 (Auswahl)
Dagmar Bella Sturli, Edinburgh, Mai 1984; London, Okt. 1988 (Auswahl)
Hans Gál, BBC Radio, Aug. 1985 (Auswahl)
Angela Brownridge, Edinburgh, Okt. 1985 (Auswahl)
Mainz, Sep. 1990 (Auswahl) (100. Geburtstagskonzert)
Wien, Oct. 1997 (‘Homage to Hans Gál’)
Leon McCawley,
York, Okt. 2011 (Auswahl)
zum Werk:
Gáls 24 Präludien für Klavier,
die ihren Ursprung einem vierzehntägigen Spitalsaufenthalt im Jahre
1960 verdankten, währenddem er jeden Tag ein Präludium schrieb,
"um nicht aus der Übung zu kommen", wie er es scherzhaft ausdrückte.
"Das unter so ungewöhnlichen Umständen Begonnene
wurde in den folgenden Monaten fortgesetzt, ausgebaut und umgearbeitet.
Mehrere Stücke wurden dabei durch neue ersetzt, sodaß in
der endgültigen Fassung des ganzen Werkes von den 'Spitalstücken'
.. nur noch wenige enthalten sind. Nach Fertigstellung des Ganzen
meinte der Komponist, daß, wenn Bach das wohltemperierte Klavier
seinerzeit geschrieben habe, um zu zeigen, daß man in allen
Tonarten komponieren könne (was damals keineswegs als selbstverständlich
galt), es wohl an der Zeit sei, zu zeigen, daß man heute noch
immer in allen Tonarten schreiben könne." [Otto Schmidtgen: 'Hans
Gál's neues Klavierwerk', Das Podium 1/2, 1961. Monatliche
Mitteilungen der Mainzer Liedertafel und Damengesangsverein, Mainz]
Über das Werk sagte Gál selbst:
"Die Präludien habe ich mir zum siebzigsten Geburtstag
geschenkt. Sie sind Studien in Klavierklang, Klaviertechnik und konzentrierter
Miniaturform. Jedes dieser drei Elemente ist für mich ein Bereich
unerschöpflicher Möglichkeiten, und ich hatte, als ich die
Stücke schrieb, das Gefühl, daß es noch einmal 24
hätten werden können, ohne mich zu wiederholen, angesichts
der unglaublichen Mannigfaltigkeit dessen, was sich zwischen schwarzen
und weißen Tasten abspielen kann. Alle Präludien sind so
knapp, wie es eben möglich ist, einen Gedanken präzis zu
formen". [Zitiert nach Waldstein, op. cit., S.38]
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