Epigramme
fünf Madrigale nach Gedichten von Lessing, für 4/8-stimmigen gemischten Chor a cappella, Op.27 (1926)

'Stilleben', 'Hymnus', 'Vita brevis', 'Irrtum', 'Grabschrift'
Aufführungsdauer: 15'
Erster Verleger: N.Simrock, Berlin, 1927
jetzt Boosey & Hawkes: käuflich erhältlich (M221120601) . Englische Übersetzung privat erhältlich.

Uraufführung: Krefeld, Tonkünstlerfest,1927

Weitere Aufführungen (Auswahl) :

Schödel, Radio München, Okt. 1927
Herzig, Waldenburg, Nov. 1927
Schanze, Zwickau, Jan. 1928
Wiener Madrigalvereinigung/Hans Gál, Radio Wien, Nov. 1928
Holles Madrigalvereinigung/Holle, Prag, Jan. 1929; Basel, Mrz. 1933
Caecilienverein, Weinheim, Mai 1930
Dresdener Madrigal-Vereinigung, Dresden, Feb. 1932; Leipzig Radio, Mai 1932
Wiener Madrigalvereinigung/Hans Gál, Wien, Mrz. 1935, Dez. 1935
Kammerchor des NDWR, Köln, Aug. 1950
Chor des Hessischen Rundfunks, Radio Frankfurt, Aug. 1966
BBC Singers/Joly, BBC Radio, Mai 1990

Einige Pressestimmen vom Krefelder Tonkünstlerfest:

"Diese Madrigale gehören zu dem Besten, was die letzten Jahre, auf diesem Gebiete hervorgebracht haben. Der geistreiche Spott Lessing’s hat hier eine kongeniale Vertonung erfahren, deren Ironie in allen Fazetten schimmert. Der Chorsatz ist ausserordentlich klar disponiert. Die Effekte halten sich immer im Rahmen des feinen Esprits. Wir hoffen, diesen Epigrammen recht bald in den Konzertsälen zu begegnen."
( Allgemeine Musikzeitung, Berlin )

"Ein künstlerisch begründeter Heiterkeitserfolg. Die Stücke klingen bestechend in der Charakteristik echten Humors und lassen keine Pointe der Dichtung aus."
( Die Musik, Berlin )

"Höchst amüsante Kleinkunst von subtilster Technik, voll Geist und Witz. Neben Weber's Chören der stärkste Erfolg des ganzen Festes."
( Deutsche Tonkünstlerzeitung,Berlin)

"Ich erinnere mich nicht, dass jemals einem kleinen Chor solche Quellen geistreichen und gesunden Humors erschlossen wurden."
( R, Kastner in der Berliner Morgenpost)

" Die sauber und geistvoll gearbeiteten kleinen Kabinettstücke verdienten den stürmischen Beifall, den sie fanden."
(M.Marschalk in der Vossischen Zeitung)

" Den stärksten Erfolg hatten die "Madrigale" von Hans Gal, der eine meisterliche Satzkunst mit humorvoller Pointierung verbindet."
( Prof. Hermann Springer in der Deutschen Tageszeitung.)

" Frischer und. witziger ist auch in- der Glanzzeit des Madrigals, im 16. Jahrhundert nicht chormässig musiziert worden. Gal hat hier für Madrigale Lessing's eine klassisch zu nennende Art der Vertonung gefunden ."
( Adolf Aber in den Leipziger Neuesten Nachrichten)

"Kunstwerke von entzückender künstlerischer Laune. Meisterliches Formkönnen verbindet sich mit feinster Pointierung, die den Witz sicher und verständnisinnig aufgreift."
(Frankfurter Zeitung)

"Unwiderstehlicher Humor!"
( Dr. Max Unger in der Allgemeinen Zeitung, Chemnitz)

 

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