Hans-Gál-Gesellschaft

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Letzte Revision:
Sep. 2005

© Copyright
Anthony Fox
& Eva Fox-Gál
York 2001-2005

Webmaster:
Anthony Fox

Die Hans Gál Gesellschaft

Es ist jetzt schon 20 Jahre seit dem Tode von Hans Gál im Alter von 97 Jahren in Edinburgh, wo er seit 1939 zu Hause war. Die letzten Jahre haben einen Aufschwung im Interesse an seinen Werken erlebt, und es ist jetzt an der Zeit, dass sein musikales und kulturelles Erbe ein breiteres Publikum erreicht. Der Zweck der Hans Gál Society ist, alte und neue Freunde zusammenzuziehen und die wachsende Anzahl von Initiativen zu festigen, die neuerdings dazu beigetragen haben, ein sich ausweitendes Bewusstsein und eine Anerkennung der puren Schönheit und vollendeten Kunst von Gáls Musik.

Das Leben Hans Gáls

Im Jahr 1890 in der Nähe von Wien geboren, erzielte Gál schon früh Anerkennung als Komponist mit dem Verleihen in Jhar 1915 des österreichischen Staatspreises für Komposition. Während der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg erlangte er rasch Vorrang als Komponist, vor allem nach dem Erfolg seiner zweiten Oper 'Die Heilige Ente', die 1923 unter Georg Szell in Düsseldorf uraufgeführt und danach in etwa 20 Opernhäusern aufgeführt wurde, darunter Berlin, Prag und Breslau, und 1933 noch im Repertoire war. Als Resultat von Gáls internationalen Erfolgen wurde er 1929 zum Direktor des Mainzer Conservatoriums berufen und blieb dort, bis die Machtannahme Hitlers im Jahr 1933 zu seiner Amtsenthebung und zum Verbot jeder Veröffentlichung oder Aufführung seiner Werke in Deutschland führte.

Er kehrte nach Wien zurück, musste aber als Jude fliehen, als im März 1938 die Nazis Österreich zum Dritten Reich 'anschlossen'. Mit seiner nahen Familie gelang es ihm, nach Großbritannien zu entfliehen, aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er eine zeitlang als 'feindlicher Ausländer' interniert wurde, erhlielt er eine feste Stelle als Dozent im Seminar für Muisk an der Universität Edinburgh und wurde auch britischer Staatsbürger.

Als 'continental Briton' brachte er eine sehr enge Verbindung zur deutsch-österrecihischen Tradition, in der er so tief verwurzelt war, mit in sein Adoptivland. Er blieb fast sein ganzes, langes Leben lang kreativ und neben seinem umfangreichen Schaffen als Komponist, das alle wichtige Gattungen umfasst, war er Verfasser von Büchern über Brahms, Schubert, Schumann, Wagner und Verdi. Als Lehrer, ausführender Künstler, Gelehrter und Mitbegründer der Edinburger Festspiele berührte er unzählige Leben, und es ist zu hoffen, dass sein Erbe durch die Hans Gál Society noch viele erreichen wird.

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Die Hans Gál Gesellschaft ist jetzt als Wohltätigkeitsverein staatlich anerkannt (Nr. 1116965)

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